Kürzlich erreichte unsere Stadtverordnete Dr. Bauer Edelmann eine “Kurznotiz zur Kenntnisnahme”, die wir nicht verheimlichen wollen. Hier im Wort und Buchstabenlaut der
Brief des Magistrats –Stadtmarketing Pfungstadt an Dr. Maria Bauer-Edelmann
“Betr.: 1. Sitzung der Kulturkommission am 20.02.2012
Aktenvermerk:
Beim Tagesordnungspunkt Planung von Kulturveranstaltungen 2012/2013 bot Herr Heist an, die Vorpremiee seiner „Gernot-Hassknecht-Tour“ nach Pfungstadt zu holen. In diesem Zusammenhang beklagte er das Verhalten der UBP, die auf ihrer Internetseite Plakate und Fotos ungefragt veröffentlichen und mit Unterstellungen versehen. Unter anderem, dass er als Mitglied der SPD-Fraktion bevorzugt würde. Herr Heist betont, dass er schon seit vielen Jahren sein Premieren in Pfungstadt aufführt, auch bevor er Stadtverordneter wurde.
Ihm gehe es dabei um die Verbundenheit zu seiner Heimatstadt.
Uz. ergänzte, dass Künstler die für die Stadt tätig sind, ein Recht auf ordentliche Betreuung und Respekt haben und er auf keinen Fall zulassen wird, dass diese diffamiert werden.
Frau Dr. Bauer-Edelmann war für die UBP anwesend, äußerte sich allerdings nicht zum Sachverhalt. Unterzeichner schlug vor, die Debatte nicht in das Protokoll aufzunehmen, um diese Peinlichkeit nicht auch noch schriftlich zu fixieren. Es sollte ein Neuanfang im Umgang miteinander gemacht werden.
Die Fraktionen seien auch auf das Urheberrecht im Impressum hingewiesen worden. Man hoffe auf eine sachliche und gedeihliche Zusammenarbeit.
Schriftführer:
Krämer”
Dieser Aktenvermerk unter Betrifft: Kulturkommission/Urheberrecht wurde Dr. Bauer Edelmann mit Datum vom 23.04.12 mit folgender Anmerkung und Bitte um Kenntnisnahme zugeschickt:
“Nach Rücksprache mit Herrn Bürgermeister Baier übersende ich Ihnen den Aktenvermerk zur Kenntnisnahme.
Günter Krämer”
Was war vorausgegangen?
Vorausgegangen war eine fast absurd anmutende Präsenz der Mitglieder der “Kulturkommission” Heist und Nitsche sowie derer persönlichen Freunde im öffentlich finanzierten Kulturleben Pfungstadts. Sowie ein Dauerwerbefeuer auf städtischen Internetseiten und dem “Organ des Magistrats der Stadt Pfungstadt” Pfungstädter Woche.
Die von uns und vielen anderen Pfungstädtern mit äußerster Verwunderung zur Kenntnis genommen wurden. Zumal öffentlich einsehbare Abrechnungen beispielsweise des Grossprojekts “Gaasekerb” bis heute nicht vorliegen. Weiterlesen